 
A1 Verlag
Hervorgegangen ist der A1 Verlag aus dem legendären »Aktionsraum 1«, der bildenden Künstlern (u. a. Brus, Nitsch, HA Schult) in einer Fabrikhalle in München Raum für ihre Aktionen bot.
Erst 1990 gründeten Albert Völkmann, Inge Holzheimer und Herbert Woyke den eigentlichen Buchverlag, der seitdem unter dem Namen A1 Verlag ein überwiegend belletristisch-literarisches Programm veröffentlicht. Mit den Chamisso-Preisträgern Adel Karasholi und Galsan Tschinag bildete sich ein erster Schwerpunkt: die Literatur von in deutscher Sprache schreibenden ausländischen Autoren.
1994 kam mit Günter Herburger einer der bedeutensten Gegenwartsautoren in den Verlag. Seitdem haben wir mit international anerkannten Autoren wie Kiran Nagarkar (Indien), Mahmoud Darwish (Palästina), Ivan Vladislavic (Südafrika), Thomas King (Kanada) oder José Eduardo Agualusa (Angola) unser Programm stetig ausgebaut.
Außerdem ist ein schmales, aber erfolgreiches Sachbuchprogramm entstanden, das u. a. durch München-Bücher wie »Zeitgeister. München - Wo Vergangenes lebt« oder Sachbuch-Ratgeber wie »sich das Leben nehmen - Alkoholismus aus der Sicht eines Alkoholikers« von Jürgen Heckel repräsentiert wird.
Innerhalb der zeitgenössischen deutschen Literatur war es dem Verlag, neben der Veröffentlichung bekannter Schriftsteller wie Günter Herburger, Curt Meyer-Clason, Gerd Holzheimer oder Dieter Lattmann, immer wieder möglich, noch unbekannte Autoren zu entdecken. So schaffte Alice Virmond mit ihrem Erstlingswerk »Jerome O’Toole’s Liebe zum Lachs« 2004 den Sprung in die SWR-Bestenliste, und auch Nicola Bardola sorgte 2005 mit seinem Romanerstling »Schlemm« in fast allen namhaften Fernseh- und Printmedien für Aufmerksamkeit.
Mittlerweile besteht der A1 Verlag aus fünf festen Mitarbeitern, deren Lust, gute Literatur und schöne Bücher zu verlegen, ungebrochen ist.
Autorenpflege, persönlicher Kontakt und die Ausstattung der Bücher sind uns wichtig.
http://www.a1-verlag.de
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