 
AvivA Verlag
1997 gründete Britta Jürgs den AvivA Verlag, der sich Frauen in der Kunst- und Kulturgeschichte widmet.
Die AvivA-Künstlerinnen-Reihe porträtiert Expressionistinnen, Dadaistinnen, Surrealistinnen, Aktkünstlerinnen vom Mittelalter bis zur Gegenwart sowie Malerinnen und Schriftstellerinnen der Neuen Sachlichkeit oder der Jahrhundertwende.
In »Abende nicht von dieser Welt« präsentieren Ursula Keller und Natalja Sharandak St. Petersburger Salondamen und Künstlerinnen des Silbernen Zeitalters wie Ida Rubinstein, Natalja Gontscharowa oder Marina Zwetajewa.
Einen Streifzug durch die weibliche Theaterlandschaft des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart unternimmt Ingeborg Gleichauf mit ihren Dramatikerinnenporträts »Was für ein Schauspiel«, während Amelie Soyka Tänzerinnen der Moderne von Josephine Baker bis Mary Wigman vorstellt.
Wie stark das Interesse von Frauen an Kunst und Kultur ist, zeigt der Portraitband über Kunstsammlerinnen von Isabella d’Este bis Peggy Guggenheim quer durch die kulturellen Epochen.
Weitere Akzente im Verlagsprogramm setzt die Verlegerin, Herausgeberin und Publizistin Britta Jürgs auch mit ihren Streifzügen durch die weibliche Architektur- und Designgeschichte, von den Pionierinnen bis zur Gegenwart.
Einen zweiten Programmschwerpunkt stellt die Reihe Wiederentdeckte Autorinnen dar. Mit dem äußerst komischen Roman »Die Bräutigame der Babette Bomberling« der deutsch-jüdischen Schriftstellerin Alice Berend, erstmals 1915 erschienen, startete 1998 die Reihe, in der seitdem weitere Romane Berends erschienen.
Wiederentdeckt wurde auch der 1930 erstmals erschienene Roman »Die Vielen und der Eine« der Berliner Feuilletonistin und Bohémienne Ruth Landshoff-Yorck über eine durch die Metropolen der 20er Jahre reisende Reporterin. Als Erstausgaben aus dem Nachlass erschienen »Roman einer Tänzerin« – eine Hommage an die tödlich verunglückte Tänzerin Lena Amsel – und »Die Schatzsucher voin Venedig« von Ruth Landshoff-Yorck.
http://www.aviva-verlag.de
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