Für AutorInnen / Preise & Stipendien

Preise & Stipendien
Für Sie zusammengestellt

Sie finden hier Informationen zu literarischen Preisen und Stipendien und zur Literaturförderung in Hannover und Niedersachsen, aber auch bundesweit.
Stipendien des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK)
"Literatur zu fördern bedeutet, Existenzbedingungen für ein literarisches Leben zu schaffen bzw. sie zu verbessern".
Neben der jährlichen Vergabe des Nicolas-Born-Preises und des Nicolas-Born-Debütpreises (jeweils mit 15.000 bzw. mit 10.000 EUR dotiert; Eigenbewerbungen nicht möglich) fördert das MWK deshalb AutorInnen mit Wohn- oder Arbeitssitz in Niedersachsen durch die Vergabe von Stipendien. Bewerbungen für die Stipendien müssen bis zum 15. Januar des Jahres im Ministerium eingegangen sein. Auskünfte hierzu erteilen Frau Hucke (monika.hucke@mwk.niedersachsen.de, 0511 - 120-2556) und Frau Fliess (heike.fliess@mwk.niedersachsen.de, 0511 - 120-2578).

1. Ortsungebundene Arbeitsstipendien: bis zu einer Höhe von 5.000 EUR; Eigenbewerbung möglich.
2. Jahresstipendium: bis zu einer Höhe von 14.000 EUR; ortsungebunden, jedoch mit der Möglichkeit, auf Wunsch einen Teil des Förderzeitraumes (1 bis 2 Monate) in Worpswede („Martin-Kausche-Ateliers“ Worpswede) zu verbringen.
3. Aufenthaltsstipendien in Niedersachsen: Das Land finanziert auch Aufenthaltsstipendien im Künstlerhof Schreyahn sowie im Heinrich-Heine-Haus Lüneburg. Bewerbungen hierfür sind direkt an die Künstlerstätten in Schreyahn und Lüneburg zu richten (Anschriften: siehe rechte Seite).
4. Aufenthaltsstipendien im Ausland: Das Land Niedersachsen hat Belegungsrechte für die Deutsche Akademie Rom "Villa Massimo" (einschließlich der "Casa Baldi" in Olevano Romano), das Deutsche Studienzentrum in Venedig und die "Cité Internationale des Arts" in Paris. Die Aufenthaltsdauer in der Casa Baldi beträgt drei, in der Cité neun Monate. Die Vergabe an Literaten erfolgt ca. alle 2-3 Jahre. Für die Villa Massimo in Rom hat das Land Niedersachsen lediglich ein Vorschlagsrecht für einen bis zu 12monatigen Aufenthalt.
5. Übersetzerstipendium im Bereich Literatur: Schließlich bietet das Land Niedersachsen ab 2010 auch ein projektbezogenes Stipendium für ÜbersetzerInnen von literarischen Werken in Höhe von 7800 Euro an, das dem oder der Geförderten ermöglichen soll, sechs Monate lang an einer Übersetzung zu arbeiten und sie in einem anerkannten Verlag zur Veröffentlichung zu bringen.
6. Kinder- und Jugendbuchstipendium: Das Stipendium in Höhe von bis zu 8.000 Euro soll freiberufliche Kinder- und Jugendliteratur-Autorinnen und -Autoren finanziell in die Lage versetzen, über einen Zeitraum bis zu einem Jahr verstärkt literarisch tätig zu sein. Das Stipendium kann erhalten, wer ein Projekt mit Niedersachsenbezug oder einen Wohnsitz bzw. Arbeitsplatz oder Produktionsort in Niedersachsen hat.

Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch die fünfköpfige niedersächsische Fachkommission Literatur.
Nähere Informationen und die Ausschreibungen der Stipendien finden Sie unter:
www.mwk.niedersachsen.de

Kontakt:
Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Leibnizufer 9
30169 Hannover

Ansprechpartnerin: Heike Fliess
(Referentin für Literatur)
fon: 0511/ 120-2578
Heike.Fliess@mwk.niedersachsen.de


Künstlerhof Schreyahn
Samtgemeinde Lüchow
Theodor-Körner-Straße 14
29439 Lüchow (Wendland)
fon: 0 58 41/1 26-2 53 oder 1 26-2 54
fax: 0 58 41/1 26-2 81
www.kuenstlerhof-schreyahn.de


Heinrich Heine-Haus
c/o Literaturbüro Lüneburg
Postfach 25 40
21315 Lüneburg
fon: 0 41 31/3 09-6 87
fax: 0 41 31/3 09-6 88
literaturbuero@stadt.lueneburg.de
www.luene-info.de

Hölty-Preis für Lyrik der Landeshauptstadt und der Sparkasse Hannover
Gemeinsam mit der Sparkasse Hannover verleiht die Stadt Hannover ab 2008 den Hölty-Preis für Lyrik der Landeshauptstadt und der Sparkasse Hannover. Die Auszeichnung soll alle zwei Jahre an deutschsprachige LyrikerInnen vergeben werden. Sie ist mit 20.000 Euro dotiert und damit der höchstdotierte Lyrikpreis im deutschsprachigen Raum.

Die literarische Bedeutung seines Namensgebers, des Lyrikers Ludwig Christoph Heinrich Hölty, steht für die enge Verbindung des Preises mit Stadt und Region. Hölty (geboren 21.12.1748 im Kloster Mariensee bei Hannover, gestorben am 01.09.1776 in Hannover) ist von seinem künstlerischen Rang her einer der bedeutendsten deutschen Lyriker. Diese Bedeutung beruht vor allem auf der Formenvielfalt, Eigenständigkeit und Stimmungs-Eindringlichkeit seiner etwa 140 überlieferten Gedichte, die von zahlreichen Komponisten vertont wurden (Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn Bartholdy, Brahms, Tschaikowsky). Hölty ist neben den Brüdern Schlegel, Karl Philipp Moritz, Carl Sternheim und Kurt Schwitters der wichtigste mit der Stadt und der Region verbundene Dichter.

Die Vergabe des "Hölty-Preises für Lyrik der Landeshauptstadt und der Sparkasse Hannover" löst die bis 2007 verliehenen und ebenfalls von der Sparkasse Hannover finanzierten Literaturpreise (Gerrit-Engelke-Preis und Kurt-Morawietz-Preis) ab.

Der Jury, die über die Preisvergabe entscheidet, gehören an:
Michael Braun (Literaturkritiker, Heidelberg)
Kathrin Dittmer (Geschäftsführerin des Literaturbüros Hannover e.V.)
Cornelia Jentzsch (Literaturkritikerin, Berlin)
Michael Krüger (Schriftsteller, Übersetzer und Geschäftsführer des Carl Hanser Verlags, München)
Professor Dr. Martin Rector (Professor für Neuere Deutsche Literatur am Deutschen Seminar der Leibniz-Universität Hannover)

Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich.

Preisträger:
2008 Thomas Rosenlöcher
2010 Paulus Böhmer
2012 Christian Lehnert
www.hannover.de

Kontakt:
Kulturbüro der Stadt Hannover
Stelle für Literaturförderung und Literaturprojekte
Elke Oberheide
Friedrichswall 15
30161 Hannover
fon: 0511/ 1684-2493
fax: 0511/ 1684-5073
elke.oberheide.41@hannover-stadt.de

Literaturförderung der Stiftung Niedersachsen
1. Das Literatur Labor Wolfenbüttel bietet jährlich zwölf Laborteilnehmern im Alter von 16 - 21 die Gelegenheit, verschiedene Schreibverfahren und Schreibstile der Literaturgeschichte kennenzulernen und selbst Texte zu produzieren. Gastautoren geben ihnen Einsicht in die Arbeit und das Leben als Schriftsteller, und eine eigene Website (www.meine-texte.de) gibt ihnen ein Forum für die gemeinsame Arbeit.
www.stnds.de

Kontakt:
Stiftung Niedersachsen
Künstlerhaus
Sophienstraße 2
30159 Hannover
fon: 0511/ 99054-0
fax: 0511/ 99054-99
info@stnds.de

Aktuelle Ausschreibungen
Prager Literaturstipendium 2.0 / 2014
Das virtuelle Literaturhaus Bremen, das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren und der Verein Porta Bohemica schreiben erneut das "Prager Literaturstipendium 2.0" für Autorinnen und Autoren aus.
Das Stipendium bietet einen sechswöchigen Aufenthalt in Prag vom 15.08. – 30.09.2014. Neben kostenfreiem Wohnen in der Stadtmitte umfasst das Stipendium eine einmalige Zahlung von 1.500 Euro. Während des Stipendiums besteht Präsenzpflicht. Eine Lesung im Prager Literaturhaus wird ebenfalls organisiert. Voraussetzung für das Stipendium ist die Bereitschaft, während des Aufenthaltes ein Netz-Tagebuch zu führen, das auf der Website des Literaturhauses Bremen veröffentlicht wird.
Bewerben können sich AutorInnen aus Deutschland, die bereits auf Veröffentlichungen verweisen können. Einzureichen sind eine Kurzvita mit Bibliographie und ein halbseitiger Prosatext über Prag. Das Literaturhaus behält sich vor, die eingesandten Texte zu veröffentlichen. Die Unterlagen sind bis 15. Juni 2014 ausschließlich per e-Mail an die Geschäftsführung des Literaturhauses Bremen zu versenden:
heike.mueller@literaturhaus-bremen.de
Bisherige Preisträger sind Susanne Berkenheger (2010), Christiane Neudecker (2011) und Volker Harry Altwasser (2012).

Preis der Wuppertaler Literatur Biennale 2014
Die Wuppertaler Literatur Biennale 2014 schreibt erstmalig - und in Zukunft alle zwei Jahre - den "Preis der Wuppertaler Literatur Biennale" aus, der an eine/n junge/n deutschsprachigen Autor/in unter 35 Jahren vergeben wird und mit 3.000 € dotiert ist. Die Wuppertaler Literatur Biennale findet vom 21.-30. Mai 2014 unter dem Motto "unterwegs nach Europa" statt: Offenheit, Verschiedenheit und Vielfalt sind prägende Faktoren des literarischen Lebens im gegenwärtigen Europa.
Zum Wettbewerb eingeladen sind deutschsprachige Bewerberinnen und Bewerber (unabhängig von Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit), die bereits nicht selbstfinanziert in Buchform oder Zeitschriften veröffentlicht haben. Einzureichen sind ein noch unveröffentlichter Erzähltext zum Thema "unterwegs nach Europa" von maximal 18.000 Zeichen (ca. zehn DIN-A4-Seiten, Normseiten) sowie ein Lebenslauf.
Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury. Der Preisträger / die Preisträgerin wird Ende März 2014 bekannt gegeben. Die Preisverleihung erfolgt am Sonntag, den 18. Mai 2014, in Wuppertal. Sie bildet den Auftakt der Wuppertaler Literatur Biennale. Zudem erfolgt die Veröffentlichung der prämierten Texte in der Literaturzeitschrift "Karussell". Ermöglicht wird der "Preis der Wuppertaler Literatur Biennale" durch die Unterstützung der Kunststiftung NRW.
Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2014.
Die Bewerbung ist zu richten an: literaturpreis@stadt.wuppertal.de

Grenzgänger – Recherchestipendien
Das Förderprogramm, das die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird zum 31. Oktober 2014 erneut ausgeschrieben.
Wer Mittel-, Ost- und Südosteuropa oder Nordafrika entdecken möchte, wer eine Veröffentlichung plant und auf Recherchereise aufbrechen möchte, kann sich um die "Grenzgänger"-Stipendien bewerben. Gesucht werden Autoren, die einen eigenen Blick wagen, Informationen aus erster Hand sammeln und authentische Orte besuchen wollen. Die Veröffentlichungen sollen ein breites Publikum erreichen, zu Diskussionen anregen und mehr Verständnis für die Länder Mittel-, Ost-, Südosteuropas und Nordafrikas wecken. Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Kinder- und Jugendbücher, aber auch andere Formen wie Drehbücher für Dokumentarfilme, Hörfunkbeiträge und Fototextbände.
Unter folgenden Internetadressen erhalten Sie ausführliche Informationen und können die aktuellen Bewerbungsunterlagen herunterladen:
www.bosch-stiftung.de/grenzgaenger
www.lcb.de/grenzgaenger
Bewerbungstermine: jährlich am 30. April und 31. Oktober
Zusätzlich wird nun auch erstmals das Förderprogramm "Grenzgänger China - Deutschland" ausgeschrieben. Weitere Informationen hierzu unter:
www.bosch-stiftung.de/grenzgaenger_china
Kontakt:
Literarisches Colloquium Berlin e.V.
Inga Niemann
Am Sandwerder 5
14109 Berlin
Telefon: (030) 816 996-64
E-Mail: niemann@lcb.de

„Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber“ 2015
Die Stiftung kunst:raum sylt quelle schreibt zum 15. Mal das "Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber" für deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus. Das Stipendium bietet acht Wochen Aufenthalt auf der Insel Sylt. Neben kostenfreiem Wohnen in einem komfortablen 2-Zimmer-Appartment auf dem reizvollen Gelände der Sylt-Quelle in Sylt/Rantum umfasst das Stipendium eine einmalige Zahlung von 2.500 Euro. Während des Stipendiums besteht Präsenzpflicht. Eine Lesung gehört ebenfalls zu den Pflichten des Stipendiums. Bewerben können sich deutschsprachige Autor/innen, die bereits in Buchform publiziert haben (Beiträge in Sammelbänden und Anthologien erfüllen diese Voraussetzung nicht), unabhängig von Alter, Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit. Der elektronischen Bewerbung hinzuzufügen sind ein Lebenslauf und ein noch unveröffentlichter Essay oder eine noch unveröffentlichte Erzählung von ca. 4 DIN A4 Seiten Länge. Thema des Essays / der Erzählung 2014: „In Feierlaune“
Die Bewerbungsunterlagen bitte nur per Mail an:
bewerbung@inselschreiber.de
Stichwort: Inselschreiber
Bewerbungsschluss ist der 31. März 2014
Der Preisträger / die Preisträgerin wird Ende September/ Anfang Oktober 2013 bekannt gegeben. Die bisherigen Gewinner waren Jan Brandt, Katharina Hartwell, Petra Morsbach, Gunther Geltinger, Gernot Wolfram, Judith Kuckart, Franzobel, Jan P. Bremer, Jenny Erpenbeck, Thomas Hettche, Juli Zeh, Feridun Zaimoglu, Moritz Rinke, Terézia Mora.
Weitere Informationen unter:
www.kunstraum-syltquelle.de/de/inselschreiber/index.php

Bremer Netzresidenz 2013 im virtuellen Literaturhaus Bremen
Zur Förderung der Literatur in den Digitalen Medien vergibt der Verein Bremer Literaturhaus [virt.] e.V. ein dreimonatiges Online-Stipendium im virtuellen Literaturhaus Bremen. Gefördert werden Autorinnen und Autoren, die bereits auf Veröffentlichungen verweisen können. Schwerpunkt des Projektes soll die Auseinandersetzung mit dem virtuellen Medium sein. Dabei wird besonderer Wert auf den Einsatz innovativer literarischer bzw. künstlerischer Verfahrensweisen gelegt.
Der Preisträger/die Preisträgerin wird eingeladen, sein/ihr Projekt in einer öffentlichen Veranstaltung zu präsentieren und eine multimediale Schreibwerkstatt für Jugendliche in Bremen zu leiten. Der Aufenthalt des Bremer Netzresidenten im virtuellen Literaturhaus beginnt am 01. September und endet am 30. November 2013. Das Stipendium ist einmalig mit 2.000.- € dotiert und bietet darüber hinaus einen vierwöchigen Aufenthalt im „kunst:raum sylt quelle“ auf der Insel Sylt an.
Bewerberinnen und Bewerber sollten eine kurze Projektskizze (max. 1 DIN A4-Seite) einreichen, die die Idee des literarischen Netzprojektes überzeugend darstellt. Bewerbungsschluss ist der 31.03.2013. Projektskizze und Vita gehen per e-Mail an: heike.mueller@literaturhaus-bremen.de

Ausschreibung zum Dresdner Lyrikpreis 2014
Zum zehnten Mal wird im November 2014 der mit 5.000 Euro dotierte Dresdner Lyrikpreis vergeben. Bewerber aus dem deutschsprachigen Raum und der Tschechischen Republik können von Verlagen, Herausgebern und literarischen Vereinigungen vorgeschlagen werden, weiterhin sind Eigenbewerbungen ausdrücklich erwünscht! Vom Bewerber ist mindestens eine Publikation in Buchform nachzuweisen (kein Eigenverlag oder Web).
Eingereicht werden sollen mindestens 6 und höchstens 10 Gedichte eines Autors in 5-facher maschinen- oder computergeschriebener Ausfertigung und eine knappe biobibliographische Darstellung mit aktueller Anschrift. Auf den Texten darf der eigene Name nicht erscheinen. Stattdessen muss ein Kennwort auf allen Textseiten sowie auf der gesonderten Biobibliographie angeben werden. Eine Vorjury nominiert aus den tschechischen Einsendern bis zu 5 Kandidaten und aus den deutschsprachigen Bewerbern bis zum 01.02.2014 ebenfalls bis zu 5 Kandidaten aus, die im Herbst 2014 zur BARDINALE für die Endausscheidung nach Dresden eingeladen werden. Vor Hauptjury und Publikum präsentieren die Nominierten einen ca. zehnminütigen Ausschnitt der Wettbewerbsbeiträge. Jeder Bewerber muss grundsätzlich bereit sein, im Falle seiner Nominierung am Tag der Preisverleihung in Dresden vor Publikum zu lesen. Bewerbungen für den Dresdner Lyrikpreis sind auf dem üblichen Postweg (bitte nicht per Einschreiben!) bis zum 30. September 2013 einzureichen an das:
Förderverein für das Erich Kästner Museum/ Dresdner Literaturbüro e.V., Literaturhaus Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden. T./F: 0351-804 50 87
Einsendungen per e-mail oder Fax werden nicht berücksichtigt. Zwischenbescheide werden nur an die nominierten Bewerber erteilt. Es erfolgt keine Rücksendung der eingereichten Manuskripte. Ab 01.02.14 werden die Kennworte der Nominierten auf der Homepage des Fördervereins veröffentlicht: www.literaturhaus-dresden.de

Ausschreibung 20. Dresdner Stadtschreiber/in 2015
Ab sofort laden die Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und die Landeshauptstadt Dresden deutschsprachige Autorinnen und Autoren ein, sich um das 20. Stadtschreiberamt in Dresden für 2015 zu bewerben. Insbesondere werden solche Autorinnen und Autoren gesucht, die sich auf Wechselseitigkeiten von Literatur und urbanem Raum einlassen wollen und ihren Lebensmittelpunkt nicht in Dresden haben.
Die Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden vergibt ein monatliches Stipendium in Höhe von 900 Euro für einen Arbeitsaufenthalt in Dresden von Juni bis November 2015 und stellt für diesen Zeitraum kostenlos eine Wohnung in Dresden zur Verfügung. Das Stipendium soll der Stadtschreiberin bzw. dem Stadtschreiber Freiraum bieten, künstlerische Ideen umzusetzen und die Begegnung mit der Dresdner Öffentlichkeit ermöglichen. Sparkassenstiftung und Landeshauptstadt gehen davon aus, dass der Stadtschreiber die Zeit weitgehend in Dresden verbringt, die literarischen Traditionen der Kulturstadt bereichert und durch eigene Veranstaltungen der Bedeutung von Sprachkultur und Literatur Impulse verleiht. Eine Lesung zu Beginn des Aufenthaltszeitraums erfolgt im Rahmen des Stipendiums.
Bewerber/innen sollten möglichst auf eine selbstständige Publikation verweisen können, die nicht im Eigenverlag erschienen ist. Gebeten wird um Einsendung einer Textprobe (mind. 8 bis max. 12 A4-Seiten), einer gesonderten Biobibliographie sowie einer Erklärung der Motivation für die Bewerbung in jeweils sechsfacher maschinenschriftlicher Ausfertigung bis zum 15. November 2014 an: Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz, Königstraße 15, 01097 Dresden. Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen.

Burgschreiber zu Beeskow
Zum 21. Mal wird in Beeskow ab 11. Juni 2014 für ein halbes Jahr die Stelle des Burgschreibers ausgeschrieben, die mit freiem Wohnraum auf der Burg Beeskow und mit einem monatlichen Förderstipendium verbunden ist. Bis zum 31. März 2014 kann man sich unter dem Kennwort "Burgschreiber" mit Texten und einer Bio-Bibliografie bewerben bei: Landkreis Oder-Spree, Amt für Bildung, Kultur und Sport, Breitscheidstr. 7, 15848 Beeskow.
Weitere Informationen: 03366 - 35 14 83 oder 35 14 51 oder per Email: Sylvana.Kaiser@Landkreis-Oder-Spree.de

Jean Paul Jubiläum 2013 - Stadtschreiber in Bayreuth
Der/die Stadtschreiber/in erhält ein Honorar in Höhe von 1.200 € monatlich und wohnt vom 1. Februar bis 30. Juni 2013 (5 Monate) mietfrei in einem möblierten Apartment, Sophienstr. 22, 95444 Bayreuth. Die Rollwenzelei, Jean Pauls Rückzugsort und Schreibstube, steht ihm/ihr für Inspiration und zum Schreiben zur Verfügung. Es wird erwartet, dass sich der/die Stadtschreiber/in während des genannten Zeitraumes weitestgehend in Bayreuth aufhält, am Bayreuther Kulturleben und an den Bayreuther und oberfränkischen Veranstaltungen zu Jean Pauls Jubiläum teilnimmt. Er/sie soll das Jean-Paul-Jubiläum kommentierend in einem Blog begleiten und verpflichtet sich, kostenfrei vier Lesungen zu bestreiten. Die Stadt Bayreuth erwartet Schreibergebnisse im Sinne und Geiste Jean Pauls, eine Auseinandersetzung mit Werk und Person des Dichters. Zugelassen sind alle deutschsprachigen Autoren und Autorinnen mit mindestens einer selbständigen Publikation, die nicht im Eigenverlag erschienen ist.
Gebeten wird um Einsendung einer noch nicht veröffentlichten Textprobe (max. 8 bis 10 A4-Seiten) von Kurzprosa oder einem längeren Prosawerk, eines beruflich-künstlerischen Werdegangs einschließlich bisheriger Stipendien, eine Bibliographie sowie ein max. halbseitiges Statement, in dem das Interesse an der Stadtschreiberstelle begründet wird. Alle Texte sind bis 31. Juli 2012 per Mail einzureichen an: kulturamt@stadt.bayreuth.de
Genauere Auskünfte unter: Stadt Bayreuth, Kulturamt, Wahnfriedstr. 1, 95444 Bayreuth, Tel. 0921 / 50 72 01 60, Ansprechpartnerin: Gabriele Röhler, Leiterin des Kulturamts

Peter-Härtling-Preis 2014
Der Verlag Beltz & Gelberg lädt auch in diesem Jahr Autorinnen und Autoren ein, sich mit einem bisher unveröffentlichten Text um den Peter-Härtling-Preis zu bewerben. Gesucht werden Manuskripte für ein Kinder- oder Jugendbuch in deutscher Sprache, das sich an LeserInnen im Alter von 10 – 15 Jahren richtet. Eingereicht werden können Prosatexte, die sich erzählend, unterhaltend, poetisch und phantasievoll an der Wirklichkeit der Kinder oder Jugendlichen orientieren. (Bilderbuchtexte, Gedichte und ähnliche Kurztexte werden nicht berücksichtigt.) Die seit 1984 alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung wird von Beltz & Gelberg gestiftet und verliehen. Der Peter-Härtling-Preis ist mit 3000.– Euro dotiert. Beltz & Gelberg wird das Manuskript in seinem Programm als Buch veröffentlichen.
Die Jury setzt sich zusammen aus:
Peter Härtling, Autor
Dr. Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Barbara Gelberg, Lektorin Beltz & Gelberg
Prof. Susanne Krüger, Hochschule der Medien Stuttgart
Dr. Ramona Lenz, Buchhändlerin
Einsendeschluss ist der 11. Juli 2014. Die Jury entscheidet im Herbst 2014 über den Preisträger. Die Preisvergabe erfolgt im Mai 2015.
Detaillierte Teilnahmebedingungen unter:
www.beltz.de/de/nc/kinder-jugendbuch/aktuelles/peter-haertling-preis.html

HALTlose PROSA gesucht!
Die Gemeinde Ascheberg und die GWK-Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit schreiben einen literarischen Prosawettbewerb unter Nachwuchsautorinnen und -autoren aus. HALTlosePROSA lädt Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 24 Jahren zu einem Schreibwettbewerb ein. Die eingesandten Texte werden von einer Fachjury begutachtet. Die Verfasser der 10 interessantesten Beiträge werden mit der Teilnahme am ausgelobten Workshop belohnt. Außerdem werden die 3 besten Einsender aus Westfalen ausgezeichnet. Jeder Preis besteht in der Teilnahme an einer mehrtägigen Schreibwerkstatt mit Thomas Pletzinger, Jutta Richter, Ralf Thenior und Oliver Uschmann, in gemeinsamen öffentlichen Lesungen in Westfalen und in der Veröffentlichung der Preisträgertexte in einer Anthologie (keine Geldpreise). Der Workshop findet vom 23. bis 27. Oktober 2012 in Ascheberg/Westfalen statt. Die Preisträgerinnen und Preisträger sind bei Gastfamilien untergebracht. Die Kosten für Reise und Verpflegung vor Ort tragen die Veranstalter.
Zum Wettbewerb werden 2 mit Namen gekennzeichnete Prosatexte mit je 10.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen, Schriftgröße 12 Punkt, Zeilenabstand 1,5) auf postalischem Weg eingereicht an: Ascheberg Marketing e.V., Katharinenplatz 1, 59387 Ascheberg. Einsendeschluss ist der 15.06.2012.
Genaueres zu den Wettbewerbsbedingungen unter: www.ascheberg.de

5. Spreewald-Literatur-Stipendium 2012/13
Autorinnen und Autoren aus dem deutschsprachigen Raum haben ab sofort wieder die Möglichkeit, sich beim SPREEWALD-LITERATUR-STIPENDIUM 2012/13 zu bewerben. Es werden vier begehrte Residenz-Stipendien im Wert von zusammen 36.000 Euro vom Hotel Zur Bleiche in Burg /Spreewald in Zusammenarbeit mit der Spreewälder Kulturstiftung vergeben. Eine sechsköpfige Jury entscheidet über die Vergabe der Spreewald-Literatur-Stipendien Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter, die der Förderung gegenwärtiger Literatur (Prosa, Lyrik, Theater, Drehbuch) dienen.
Für jeweils vier Wochen wird das Hotel zur Heimat für die Autorinnen und Autoren, die hier – frei vom Alltag – einen Ort der Ruhe und Inspiration für ihre schriftstellerische Arbeit finden.
Mitglieder des Vergabegremiums sind: Nina Bohlmann (Filmproduzentin und Drehbuchautorin), Heinz Rudolf Kunze (Musiker und Autor), Prof. Dr. Martin Lüdke (Literaturkritiker), Friedrich Schirmer (Intendant und Dramaturg) und Prof. Bernhard Schlink (Schriftsteller und Professor für Rechtswissenschaften). Kuratorin und Vorsitzende des Vergabegremiums ist: Franziska Stünkel (Filmregisseurin und Drehbuchautorin).
Bewerbungen für das Spreewald-Literatur-Stipendium sind ab sofort und bis zum 16. März 2012 (Poststempel) zu richten an: Hotel Zur Bleiche Resort & Spa – "Spreewald-Literatur-Stipendium", Bleichestraße 16, 03096 Burg im Spreewald. Ausführliche Ausschreibungsbedingungen unter: www.hotel-zur-bleiche.com/stipendium

Rattenfänger Literaturpreis 2012
Zum 14. Mal stiftet die Stadt Hameln den mit 5000 Euro dotierten, renommierten Literaturpreis. Ausgezeichnet werden Märchen- oder Sagenbücher, fantastische Erzählungen, moderne Kunstmärchen oder Erzählungen aus dem Mittelalter für Kinder und Jugendliche. Teilnahmeberechtigt sind Bücher, die nach dem 1.1.2010 bis zum 31.12.2011 veröffentlicht und der Stadt Hameln, Abteilung Kultur, Familie, Jugend und Alter, Sudetenstr. 1, 31785 Hameln bis zum 15.1.2012 mit 6 Exemplaren zugesandt werden.
Weitere Auskünfte erteilt:
Stadt Hameln, fachbereich 3
Ellen Greten
Sudetenstr. 1
31785 Hameln
fon 05151 - 202 16 50
fax 05151 - 202 16 51
www.hameln.de

Stipendienausschreibung Literatur der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen
Die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen schreibt im Rahmen ihrer jährlichen Stipendienausschreibungen wieder bis zu 12 Stipendien Literatur aus (einschließlich Hörspiel; Theater; neue, experimentelle Formen der Literatur). Es wird monatlich ein Stipendium in Höhe von 1.025,- Euro gezahlt. Die maximal mögliche Stipendiendauer ist 4 Monate (Residenzpflicht). Die Bewerbung beinhaltet Vita, Publikationsverzeichnis, Manuskriptauszug und den ausgefüllten Bewerbungsbogen (herunterzuladen unter: www.stiftung-kuenstlerdorf.de). Die nächste Bewerbungsrunde startet im Frühjahr 2012.
Nähere Informationen zum Stipendium gibt es unter: www.stiftung-kuenstlerdorf.de
Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, Feuerstiege 6, D-48620 Schöppingen, fon 02555-93810, email: info@stiftung-kuenstlerdorf.de

Raymond-Aron-Preis für deutsch-französische Übersetzungen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften
Um den intellektuellen Dialog zwischen deutscher und französischer Kultur zu stärken, schreibt die DVA-Stiftung zum 13. Mal einen Preis für geistes- und sozialwissenschaftliche Übersetzungsprojekte aus. Der mit jeweils 10.000 Euro dotierte Raymond-Aron-Preis wird für die Übersetzung eines deutschen und eines französischen Werkes verliehen, das eine Schlüsselfunktion bei der Vermittlung signifikanter Bewegungen und Entwicklungen in beiden Kulturen ausüben kann. Dem Verlag, der die Übersetzung veröffentlicht, kann ein Druckkostenzuschuss gewährt werden. Bewerbungsschluss ist der 4. Dezember 2010.
Weitere Informationen unter: www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/30764.asp

Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendium für Literatur/ Stadtschreibung
Eduard Rosenthal, Begründer der Thüringer Verfassung und Jenaer Ehrenbürger, ließ 1892 die Villa Rosenthal errichten. In Gedenken an Eduard und Clara Rosenthal vergibt JenaKultur ab 2010 Stipendien an Literaten/-innen, die es ihnen ermöglichen, für sechs Monate in der Villa zu arbeiten und mietfrei zu leben. In diesem Zeitraum wird zusätzlich eine monatliche Unterstützung in Höhe von 1.000,- Euro geboten. Die Stipendien für Literatur werden alle zwei Jahre, beginnend mit September 2010, vergeben. Stipendienzeiten sind immer Januar bis Juni und Juli bis Dezember, beginnend mit Januar 2011.
Bewerben können sich deutschsprachige Literaten/-innen, welche sich nicht im Studium befinden und bereits publiziert haben, mit einem Bewerbungsformular, Vita, Exposé, Publikationsliste und Textproben aus den letzten zwei Jahren Arbeit (max. 4 DIN A4 Seiten). Zu den Ausschreibungs- und Vergaberichtlinien sowie weiteren Informationen siehe unter: www.villa-rosenthal-jena.de.
Die Bewerbungsfrist endet jeweils am 30. Juni. Aktueller Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 30. Juni 2012.

Autorenwerkstatt Prosa 2012
Im Herbst 2012 wird das LCB erneut die Autorenwerkstatt Prosa ausrichten. Ziel dieser Werkstatt ist es, jüngere deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die noch keine eigenständige Buchpublikation vorgelegt haben, zu entdecken und zu fördern. Die Treffen unter der Leitung von Ulrike Draesner und Thorsten Dönges finden am 14.-16. September, 19.-21. Oktober, 16.-18. November und 14.-16. Dezember statt und bieten die Möglichkeit, mit ausgewählten Referenten und den anderen Stipendiaten am eingereichten Text zu arbeiten. Die Teilnahme ist mit einem Stipendium in Höhe von 1.500 € verbunden. Eingereicht werden können Prosatexte jeder Form (Roman, Erzählung, Novelle, Kurzprosa).
Die Bewerbungsunterlagen (eine etwa dreißigseitige Arbeitsprobe des Prosaprojekts; Lebenslauf mit E-mail-Adresse; Exposé) sind bis zum 15. Juni 2012 in zweifacher Ausfertigung beim LCB, Stichwort Autorenwerkstatt, einzureichen. Die Werkstatt wird von der Abteilung Kulturelle Angelegenheiten der Berliner Senatskanzlei sowie von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia gefördert.
Weitere Informationen:
www.lcb.de/autoren/werkstatt/

Kein Kinderspiel" - Werkstatt für Übersetzer deutschsprachiger Literatur für junge Leser
Die Robert Bosch Stiftung und der Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. laden vom 29. August bis 2. September 2010 zu einer Übersetzerwerkstatt im Elsa-Brändström-Haus in Hamburg ein. Die Werkstatt bietet bis zu 15 Übersetzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Tendenzen der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur und den spezifischen Übersetzungsproblemen dieses Genres auseinanderzusetzen. Die Teilnehmer werden Autoren, Kritiker, Lektoren und Illustratoren kennen lernen und Informationen zu Fördermöglichkeiten und bestehenden Netzwerken erhalten. Zielgruppe sind professionell arbeitende Übersetzer deutschsprachiger Kinder- und Jugendliteratur. Angesprochen sind Übersetzer aller Sprachen. Übersetzer aus "kleinen" Sprachen werden schwerpunktmäßig berücksichtigt. Die Teilnehmer erhalten einen Reisekostenzuschuss sowie Unterkunft und Verpflegung für die Dauer der Werkstatt.
Der ausgefüllte Bewerbungsbogen mit den entsprechenden Anlagen muss bis zum 2. Mai 2010 per E-Mail eingehen bei: info@jugendliteratur.org.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen sind abrufbar unter www.jugendliteratur.org und www.bosch-stiftung.de/brueckenbauer.

André-Gide-Preis für deutsch-französische Literaturübersetzungen 2009
Der 1997 eingerichtete André-Gide-Preis der DVA-Stiftung zeichnet literarische Übersetzungen aus dem Deutschen und aus dem Französischen aus. Der Preis ist mit jeweils 10 000 Euro für eine Übersetzung aus dem Deutschen und aus dem Französischen dotiert. Er wird alle zwei Jahre ausgeschrieben. Die Ausschreibung richtet sich an jüngere Übersetzer (unter 50 Jahren), die bereits Übersetzungen veröffentlicht haben. Die Kandidaten (oder ihr Verlag) reichen je ein Exemplar des Originalbuches und der Übersetzung ein und fügen folgende Unterlagen in siebenfacher Ausfertigung bei: Lebenslauf und Liste der bisher veröffentlichten Übersetzungen, Beschreibung des ausgewählten Werkes und seiner Bedeutung im Ursprungsland (etwa 1–2 Seiten). Bei Vorlage einer noch nicht veröffentlichten Übersetzung außerdem: Übersetzungsprobe eines Schlüsselabschnitts von etwa zehn Seiten mit Kopie der Passage des Originaltexts (je siebenfach), Angabe des Verlags, bei dem die Übersetzung erscheinen wird. Einsendeschluss für alle Teilnehmer ist der 5. Dezember 2009. Sendungen sind zu richten an die:
DVA-Stiftung
André-Gide-Preis
Heidehofstraße 31
70184 Stuttgart
Nähere Informationen unter: http://dva-stiftung.bosch-stiftung.de/content/language1/html/9729.asp

16. MDR-Literaturpreis 2011
Der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK schreibt einen Kurzgeschichten-Wettbewerb aus, der mit der Vergabe des 16. MDR-Literaturpreises für das Jahr 2011 abschließt. Der Wettbewerb ist offen für deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die bereits literarische Texte veröffentlicht haben. Er ist eine Einladung, sich mit einem bisher unveröffentlichten Prosa-Text (Kurzgeschichte, Short Story) zu beteiligen. Die Länge des Manuskripts ist auf 15-Vorlese-Minuten (ca. 6 Seiten mit je 30 Zeilen ä 60 Anschläge pro Seite oder rund 11.000 Zeichen/mit Leerzeichen) begrenzt. Das Manuskript muss in zwei Exemplaren eingereicht werden (Computer-Druck). Genauere Angaben zu den Ausschreibungsbedingungen unter: www.mdr-figaro.de
Die Auszeichnung ist mit Geldpreisen dotiert und bietet den Teilnehmern eine Möglichkeit, ihren Text im Rundfunk vorzustellen und in einer Anthologie zu veröffentlichen. Der Hauptpreis ist mit 5.000 Euro, der zweite mit 2.000 Euro und der dritte mit 1.500 Euro dotiert. Die anderen Teilnehmer an der Endrunde erhalten ein Honorar.
Alle Teilnehmer an der Endrunde (öffentliches Wettlesen vor einer Jury am 2. Mai 2011 von 19:30 bis 23:00 Uhr in Leipzig im Haus des Buches) erhalten bis spätestens zum 10. April 2011 eine Einladung. Für die Teilnehmer an der Finalrunde werden die Reisekosten übernommen. Im Anschluss an die Finalrunde findet mit den Endrundenteilnehmern eine Lesereise in die Städte Köthen (3. Mai), Sangerhausen (4. Mai) und Chemnitz (5. Mai) statt. Die Teilnahme wird honoriert.
Ihre Zusendung richten Sie bitte unter Angabe Ihres Absenders bis spätestens zum 31. Januar 2011 (Poststempel) an folgende Anschrift:
MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK, FIGARO, Postfach 100122, 06140 Halle, Kennwort: Literaturwettbewerb

textwerk - Dreiteiliges Seminar für junge Romanautoren
Das Literaturhaus München bietet vom 16. bis 20.1. 2010 den ersten Teil eines dreiteiligen Seminars für junge Romanautoren an (2. Teil: Mai, 3. Teil: November 2010), deren Leitung die Preisträgerin der Leipziger Buchmesse Sibylle Lewitscharoff (Autorin) sowie Mathias Gatza
(Autor und Lektor) übernehmen werden. Die Ausschreibung für das kostenfreie Seminar richtet sich an Autoren bis 40 Jahre, die gerade an einem Roman schreiben und erste Veröffentlichungen nachweisen können.
Anmeldeschluss ist der 21.10.2009, Bewerbungsunterlagen gibt es bei: Literaturhaus München, Katrin Lange, Salvatorplatz 1, 80333 München, Tel. 089-29 19 34-23, klange@literaturhaus-muenchen.de
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus, Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Deutscher Literaturfonds e.V.

24. "treffen junger autoren"
Die Berliner Festspiele führen alljährlich den Bundeswettbewerb "treffen junger autoren" durch, 2009 nun zum 24. Mal. Vom 12. bis 16. November 2009 finden in Berlin dann Lesungen, Workshops, Begegnungen, Fachgespräche statt, am Ende steht die Veröffentlichung in einer Anthologie. Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren können sich hierfür mit Geschichten, Gedichten, Stücken, Reportagen usw. bewerben bis zum 15. Juli 2009. Die Bewerbungsunterlagen gibt es unter:
www.treffen-junger-autoren.de

Stipendiatenaufenthalt auf Schloss Hundisburg für NachwuchsschriftstellerIn im Jahr 2009
Das Kultusministerium von Sachsen-Anhalt fördert den künstlerischen Nachwuchs mit einem 3-monatigen Aufenthalt auf Schloss Hundisburg (April bis Juni) und mit einem Stipendium in Höhe von 1.000 Euro pro Monat. Im Weinberghaus des Schlosses steht eine gute Arbeitsmöglichkeit zur Verfügung.
Die Ausschreibung richtet sich vorrangig an jüngere Künstlerinnen und Künstler der Sparte Literatur, die mit ihrer Arbeit bereits öffentliche Anerkennung gefunden haben und die in ihrer schriftstellerischen Entwicklung noch offen sind. Bewerbungen von Studierenden sind ausgeschlossen.
Die Bewerbungen für einen Studienaufenthalt sind an das Landesverwaltungsamt, Referat 311, Postfach 200256 in 06003 Halle zu richten. Anträge sind bis spätestens 31.01.2009 bei der o. g. Behörde einzureichen. Es gilt das Datum des Poststempels.
Der Antrag ist formlos zu stellen. Es sind folgende Unterlagen beizufügen: 1) Vita, 2) Exposè, 3) Arbeitsprobe 10 bis max. 20 Seiten
Weitere Informationen hierzu unter:
www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=32174

Aufenthaltsstipendien im Literarischen Colloquium Berlin 2013
Bis zum 15. Dezember 2012 (Poststempel) können sich junge deutschsprachige Autorinnen und Autoren um ein dreimonatiges Aufenthaltsstipendium im LCB im Herbst 2013 bewerben. Bewerber (wichtig: bis 35 Jahre alt, nicht in Berlin lebend) müssen über erste Publikationserfahrungen verfügen. Die Stipendien sind mit 1.100 Euro pro Monat dotiert. Der formlosen, an das LCB zu richtenden Bewerbung sind neben Angaben zur Person und zum literarischen Werdegang Arbeitsproben im Umfang von etwa 20 Seiten sowie eine Buchpublikation (oder ein Theaterstück bzw. ein Hörspiel) beizufügen. Weitere Auskünfte erteilt Corinna Ziegler, Tel. 030 - 81 69 96 20 oder ziegler@lcb.de.

Ausschreibung: Alfred-Döblin-Preis
Der von Günter Grass gestiftete und vom LCB in Kooperation mit der Akademie der Künste ausgerichtete Alfred-Döblin-Preis wird im Frühling 2013 erneut verliehen. Der Preis, der mit 10.000 € dotiert ist, wird im Sinne des Stifters für ein längeres Prosamanuskript vergeben, das sich noch in Arbeit befindet. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren, die mindestens eine eigenständige Buchveröffentlichung vorweisen können; einzureichen sind mindestens fünfzig Seiten Text. Die Manuskripte müssen bis zum 15. Januar 2013 beim Literarischen Colloquium Berlin, Stichwort Alfred-Döblin-Preis, eingereicht werden: Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, 14149 Berlin, fon 030 816 996 0, mail@lcb.de

Literatur Labor Wolfenbüttel 2011
Für junge Autoren zwischen 16 und 21 Jahren bietet das Literatur Labor Wolfenbüttel eine Textwerkstatt, in dem mit dem Schreiben experimentiert und mit Fachleuten aus dem Literaturbetrieb darüber gesprochen wird. Die Teilnahme an den drei Treffen in Wolfenbüttel ist für die 12 ausgewählten Laborteilnehmer kostenfrei (inkl. Reisekosten). Dabei entsteht mit den "Destillaten" eine Textsammlung, die veröffentlicht wird.
Die Termine für die drei Literatur Labor-Treffen in 2011 sind: 20.-23. Januar, 5.-8. Mai und 6.-9. Oktober 2001.
Das Literatur Labor Wolfenbüttel, das unter der Leitung von Katrin Bothe, Peter Larisch und Friederike Kohn stattfindet, ist Teil des Literaturförderungsprogramms der Stiftung Niedersachsen, die Kultur und Wissenschaft in ganz Niedersachsen fördert. Das Literaturprogramm richtet sie in Zusammenarbeit mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel aus.
Für die schriftliche Bewerbung sind folgende Angaben bzw. Inhalte notwendig: Name, Alter, Adresse, Telefon, E-Mail, kurze Biographie mit Foto, eigene literarische Texte: 5 bis 10 Blätter (A4 ungeheftet, einseitig bedruckt).
Die Bewerbung ist bis zum 1. November 2010 zu richten an:
Bundesakademie für kulturelle Bildung
Stichwort: Literaturlabor
PF 1140
38281 Wolfenbüttel
Weitere Infos unter www.lilawo.de

Jugend-Literatur-Werkstatt Graz
Die Literaturwerkstatt Graz richtet für Kinder und Jugendliche in Europa, die in deutscher Sprache schreiben und im Alter von 8 bis 18 Jahren (geboren zwischen 1.10.1994 und 1.10.2004) sind, einen Literaturwettbewerb aus - Thema in 2012 ist: "Entscheidung".
Zu gewinnen gibt es die Gratisteilnahme an einer "Schreibzeit", einer internationalen Werkstattwoche. Die besten Texte werden als Buch bzw. im Internet veröffentlicht. Bewerben kann man sich mit seinen Texten bis zum 30. September 2012 bei der Jugend-Literatur-Werkstatt Graz, Elisabethstraße 30, A-8010 Graz, bzw. bei: entscheidung@literaturwerkstatt.at. Weitere Informationen hierzu gibt es unter www.literaturwerkstatt.at

StadtschreiberIn der Stadt Graz
Vom 1. September 2008 bis 31. August 2009 (wobei mindestens 8 Monate Anwesenheit in Graz vorausgesetzt werden) vergibt die Stadt Graz die Stelle eines/ einer StadtschreiberIn, wofür eine Wohnung im Cerrini-Schlössl kostenlos bereitgestellt wird sowie eine monatliche Zuwendung von 1100 Euro. Man bewerbe sich für die Stadtschreiberstelle mit Lebenslauf, Publikationsverzeichnis und Projektskizze bis zum 31. März 2008 beim: Kulturamt der Stadt Graz, Stigergasse 2/ II. Stock /Marienhilfer Platz), 8020 Graz.
Genauere Informationen gibt es über Tel.: +43/316/872-4901
oder über Email: kulturamt@stadt.graz.at

Lyrikpreis Meran 2008
Zum 9. Mal wird der Lyrikpreis Meran ausgeschrieben für alle deutschsprachigen AutorInnen, die wenigstens einen eigenständigen Lyrik- oder Prosaband in einem Verlag (kein Selbstverlag!) veröffentlicht haben und sich mit 10 unveröffentlichten Gedichten bewerben bei:
Kurverwaltung Meran, Freiheitsstr. 35, I - 39012 Meran
Vergeben werden 3 Preise, dotiert mit 8000 Euro, 3500 Euro und 2500 Euro.
Genauere Informationen gibt es über die Kurverwaltung Meran (Telefon 0039 - 0473 - 272000 oder Email info@meraninfo.it) oder über den Kreis Südtiroler Autorinnen und Autoren (Telfon 0039 - 0471 - 977037 oder Email info@kuenstlerbund.org).

PROSANOVA-Literaturwettbewerb 2011
Teilnehmen können deutschsprachige AutorInnen, die nicht älter als 35 Jahre alt sind und noch keine eigenständige Buchpublikation vorzuweisen haben. Zum dritten PROSANOVA-Literaturwettbewerb sind ausschließlich unveröffentlichte Prosatexte zugelassen. Die eingesandte Prosa sollte eine Vorlesezeit von ungefähr 15 Minuten nicht deutlich über- oder unterschreiten.
Um die Anonymität des Bewerbungsverfahrens zu garantieren, müssen die Texte mit einem Kennwort versehen in zweifacher Ausfertigung vorliegen (auf den Manuskripten darf der Autorenname nicht vermerkt sein). Ihnen ist ein verschlossenes Kuvert beizufügen, auf dem das Kennwort steht und in dem sich die Anschrift und kurze Angaben zur Person und ggf. bisherigen Veröffentlichungen befinden. Einsendungen bitte ausschließlich per Post an:
PROSANOVA - Festival für junge Literatur
Stichwort: Wettbewerb
Neustädter Markt 3-4
31134 Hildesheim
Einsendeschluss ist der 1. März 2011 (Datum des Poststempels).
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Clara Ehrenwerth (post@prosanova.net).
Unter den eingesandten Beiträgen wählt eine unabhängige Jury (Christian Döring, Inka Parei und Peter Reichenbach) sechs AutorInnen aus, die schriftlich benachrichtigt und zur Endrunde eingeladen werden. Die Beiträge dieser sechs AutorInnen werden in einer Anthologie veröffentlicht, die als Sonderpublikation der BELLA triste zum Literaturfestival PROSANOVA (26. bis 29. Mai 2011) erscheint. Die Endrunde findet in Form einer öffentlichen Lesung während des PROSANOVA-Festivals (Sonntag, 29. Mai 2011) statt.
Sowohl die Jury als auch das Publikum vergeben jeweils einen Preis. Der Preis der Jury ist von der Bürgerstiftung Hildesheim mit 1.500 Euro und zusätzlich durch die Künstlerhäuser Worpswede mit einem einmonatigen Aufenthaltsstipendium in Worpswede ausgestattet. Der Publikumspreis besteht aus einem einmonatigen Aufenthaltsstipendium in Worpswede und einer einmaligen Zuwendung von 500 Euro für den Zeitraum des Aufenthalts. Der Publikumspreis wird von den Künstlerhäusern Worpswede ermöglicht. Sollten Jury- und Publikumsentscheidung identisch sein, verlängert sich das Aufenthaltsstipendium des Preisträgers auf zwei Monate.


Ernst Meister-Preis für Lyrik, Kulturpreis der Stadt Hagen 2011
Die Stadt Hagen stiftet seit 1981 den Ernst Meister-Preis für Lyrik. Der Preis besteht aus einem Hauptpreis und zwei Förderpreisen: Mit dem mit 13.000 € dotierten Hauptpreis wird das Werk einer Autorin/ eines Autors ausgezeichnet, in dem auf besondere Weise die Verantwortung für Sprache und Poesie und das Bemühen um ihre lebendige und zeitgemäße Weiterentwicklung zum Ausdruck kommen. Verlage, literarische Einrichtungen und Literaturvermittler sind berechtigt, Kandidaten für den Hauptpreis vorzuschlagen. Eigenbewerbungen sind nicht zulässig.
Die zwei Förderpreise erhalten Nachwuchsautorinnen und -autoren. AutorInnen, die sich für den Westfälischen Förderpreis bewerben, müssen in Westfalen beheimatet sein. Der Thalia Förderpreis steht allen deutschsprachigen AutorInnen offen. Die Förderpreise werden für Werke verliehen, die sich durch Experimentierfreude und besondere Aufmerksamkeit im Umgang mit Sprache auszeichnen. Sie sind mit einem Preisgeld von jeweils 2.250 € dotiert. Eigenbewerbungen sind zugelassen.
Die genauen Bedingungen für die Bewerbungen finden sich unter:
www.ernst-meister-preis.hagen.de
Einsendungen und Informationen: Kulturbüro der Stadt Hagen, Museumsplatz 3, 58095 Hagen, Sigrun Politt: 02331.207 48 70 oder sigrun.politt@stadt-hagen.de
Einsendeschluss ist der 5. April 2011.
Die Preisverleihung findet am 3. September 2011 in Hagen statt.
Die Preisträger verpflichten sich zu einer nicht honorierten Lesung in Hagen unabhängig von der Preisverleihung.



Mehr Preise & Stipendien:

Informationen zu weiteren, bundesweit ausgeschriebenen Preisen und Stipendien finden Sie im „Handbuch für Autorinnen und Autoren“ von Sandra Uschtrin oder ganz aktuell im Internet (unter www.uschtrin.de/preise.html oder www.uschtrin.de/stip.html).

Niedersächsische Literaturstipendien und -preise sind zudem dokumentiert in der Literaturdatenbank Niedersachsen unter:
www.literatur-niedersachsen.de

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