Mittwoch, 24.2.2021 / 19.30 Uhr – Ersatztermin! 12,- / 6,-
LiteraTour Nord 2020/21

Iris Wolff || Nachholtermin „Die Unschärfe der Welt“

Moderation: Wilfried Köpke

Iris Wolff © Annette Hauschild-Ostkreuz

Nachholtermin für die Veranstaltung vom 26.11.2020. Bereits erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, können aber auch langfristig an der Vorverkaufskasse zurückgegeben werden. Bitte beachten Sie, dass auch der Vorverkauf ab dem 02.11.2020 nur eingeschränkt zu erreichen ist.

Alle Veranstaltungen der LiteraTour Nord werden im Lauf der Lesereise als Video zur Verfügung gestellt: www.literatournord.de.

Hätten Florentine und Hannes den beiden jungen Reisenden auch dann ihre Tür geöffnet, wenn sie geahnt hätten, welche Rolle der Besuch aus der DDR im Leben der Banater Familie noch spielen wird? Hätte Samuel seinem besten Freund Oz auch dann rückhaltlos beigestanden, wenn er das Ausmaß seiner Entscheidung überblickt hätte?

In Die Unschärfe der Welt verbinden sich die Lebenswege von sieben Personen, sieben Wahlverwandten, die sich trotz Schicksalsschlägen und räumlichen Distanzen unaufhörlich aufeinander zubewegen. So entsteht vor dem Hintergrund des zusammenbrechenden Ostblocks und der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts ein großer Roman über Freundschaft und das, was wir bereit sind, für das Glück eines anderen aufzugeben. Kunstvoll und höchst präzise lotet Iris Wolff die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache und Erinnerung aus – und von jenen Bildern, die sich andere von uns machen.

Iris Wolff, geboren 1977 in Sibiu (Hermannstadt)/Siebenbürgen, wurde für ihre Romane vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie 2019 den Thaddäus-Troll-Preis, war für den Alfred-Döblin-Preis nominiert und wurde mit dem Marieluise-Fleißer-Preis für ihr Gesamtwerk geehrt. Iris Wolff lebt in Freiburg im Breisgau.

Wilfried Köpke, geb. 1962 in Bonn, studierte Philosophie, Theologie und Journalistik und arbeitete nach mehreren Stationen bei Hörfunk und Fernsehen als freier Journalist u.a. für ARD, arte und Die Zeit sowie als Buchautor. Seit 2004 ist Köpke Professor für Journalistik (Kultur und Fernsehen) an der Hochschule Hannover.

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