Dienstag, 17.10.2017 / 19.30 Uhr Eintritt / 10,–/6,–
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Podium mit Yamen Hussein (Syrien), Maynat Kurbanova (Tschetschenien), Enoh Meyomesse (Kamerun), Amir Valle (Kuba) & Najet Adouani (Tunesien)

Moderation und Übersetzung: Tabea Grzeszyk

Maynat Kurbanova © Daniel Chatard & Benjamin Thieme

Die Freiheit des Wortes muss nicht nur als Menschenrecht, sondern auch auch als Voraussetzung für künstlerische Prozesse, vor allem kulturellen Einrichtungen ein Anliegen sein. So wie das Hannah Arendt Stipendium in Hannover, bemüht sich PEN Deutschland, durch Stipendien und Projekte für und mit verfolgten Autor*innen, einen Beitrag zur Freiheit des Wortes zu leisten.

Sprache ist für die Arbeit von Schriftstellern, Journalistinnen und Verlegern nicht nur Werkzeug und Bezugsraum, sondern auch Heimat. Zu fliehen oder zeitweise das Exil zu suchen hat große Auswirkungen auf das Schreiben. Wie wirkt sich die komplexe und auch im Alltag oft komplizierte Existenz in der Fremde auf das künstlerische Schaffen aus?

Im Gespräch mit Tabea Grzeszyk geht es jedoch nicht nur um die künstlerische Arbeit unter den besonderen Bedingungen des Exils, sondern auch um die Sicht erfahrener, weltoffener Autorinnen und Autoren auf Europa.

Hochschule Hannover, PEN Zentrum Deutschland, Literaturhaus Hannover