26.01.2027 Projekte, Im Literaturhaus
Poetikdozentur NEUE DEUTSCHE LITERATUR

Werkgespräch mit Sasha Marianna Salzmann

© Heike Steinweg/Suhrkamp Verlag

Wie entstehen Identität und Zugehörigkeit, wenn Herkunft, Sprache, Geschlecht, Zugehörigkeit und Erinnerung in Bewegung sind? Sasha Marianna Salzmanns erzählt in ihren Romanen und Theatertexten von Migration und Familie, jüdischer Geschichte und post-sowjetischen Erfahrungen. So führt die Suche nach dem verschwundenen Zwillingsbruder Anton Alissa im Roman Außer sich von Berlin nach Istanbul und in die eigene Familiengeschichte. Im Menschen muss alles herrlich sein erzählt über Generationen und Grenzen hinweg von vier Frauen, Perestroika und Migration und den Spuren gesellschaftlicher Umbrüche.

Im Gespräch mit Laura Beck spricht Sasha Marianna Salzmann darüber, was Literatur und Theater sichtbar und erzählbar machen können.

Sasha Marianna Salzmann ist Autor:in, Essayist:in und Dramaturg:in, deren vielfach ausgezeichnete Stücke international aufgeführt werden.

Laura Beck ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Neuere Deutsche Literatur und Komparatistik an der Universität Hannover.

Ein gemeinsames Projekt vom Literaturhaus Hannover und dem Deutschen Seminar der Leibniz-Universität Hannover. *Deren Studierende haben freien Eintritt.